Amphi Festival 2015

Dieses Jahr fand das Amphi Festival zum ersten Mal in der Lanxess Arena in Köln statt. Kein schöner Ort für Festivals. Es fehlt das draußen Gefühl. Vor allem weil am Samstag auch noch ein Unwetter über Deutschland zog und alle Veranstaltungen um die Arena herum abgesagt werden mussten. Das sorgte erstmal für Chaos. Aber wir hatten Glück im Unglück. Denn wo andere Festivals komplett abgesagt werden mussten (Juicy Beats/Dortmund), konnten wir immerhin den größten Teil der geplanten Künstler im inneren der Halle sehen.

—– Freitag (Schiff) —–

  • !Distain: Sie fingen schon an zu spielen, als wir noch draußen das schöne Wetter genossen. Leider nicht viel von gehört. Aber sie tauchen seitdem wieder häufiger in meiner Playlist auf.
  • Ezionoga: Auch hier haben wir das meiste draußen verpasst.
  • And One: Endlich mal And One live gesehen. Und alle Klassiker waren dabei. Sehr gute Unterhaltung.
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—– Samstag (Lanxess Arena) —–

  • Rabia Sorda: Der Keyboarder zertrümmerte permanent sein Musikgerät und Rabia Sorda brüllte ins Mikrofon. Sehr unterhaltsam.
  • The Crüxshadows: Altbewährt. Habe ich mir aber nicht zu Ende angeschaut.
  • The Birthday Massacre: Kann ich nicht viel mit anfangen.
  • Agonoize: Ein bisschen Blut und sonst nichts Erwähnenswertes.
  • DAF: „Der Luxus ist im Westen. Doch der Osten währt am längsten.“ Großartiger Auftritt!
  • Goethes Erben: Für Goethes Erben braucht man einen sehr langen Atem.
  • Front 242: Sie hatten Großes angekündigt, als Entschuldigung für letztes Jahr. Allerdings blieben sie es uns schuldig. Solides Handwerk, lustlos vorgetragen.
  • And One: Steve Naghavi hat das Amphi Festival gekauft. Für 2.000 Euro. Und als Besitzer möchte er es im nächsten Jahr wieder am Tanzbrunnen stattfinden lassen. Das Publikum war begeistert.
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—– Sonntag (Lanxess Arena) —–

  • S.P.O.C.K.: Großartig! Ich hatte immer wieder eine Gänsehaut und die Jungs hatten sichtlich Spaß bei der Arbeit. Das übertrug sich auf das gesamte Publikum und sie hätten noch stundenlang für uns weiterspielen dürfen.
  • Das Ich: Laut und kraftvoll. Gänsehaut!
  • QNTAL: Sind wir mal kurz dran vorbeigeschlendert. Das letzte Album gefiel mir nicht so, aber live sind sie gar nicht mal schlecht.
  • Der Tod: Echt lustige Stand-Up-Comedy.
  • Welle: Erdball: Immer wieder ein Genuss.
  • Oomph!: Diese Band hatte ich ja eine Zeit lang aus den Augen verloren. Zu kitschig. Aber sie spielten hier ein paar Klassiker, die viele Erinnerungen zurückbrachten. Die Stimmung war top. Der Auftritt endete mit „Always look on the bride side of life!“ und die ganze Halle pfiff mit.
  • The Mission: Ganz schlecht abgemischt. Aber auch sonst eher nicht so meins.
  • VNV Nation: Was soll ich zu diesem Mann noch sagen? Ich hatte Pipi in den Augen!
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