Naturfotografie

Mit diesem Thema wollte ich mich schon lange intensiver befassen, aber so richtig geklappt hat das bisher nicht. Jetzt war ich das erste Mal mit meiner Ausrüstung bei den Rieselfeldern in Windel. Mein Einstieg in die Naturfotografie.

An der biologischen Station Gütersloh/Bielefeld angekommen, schnallte ich mir meinen Rucksack um und ging erstmal in die falsche Richtung. Denn nach rund 250 Metern lief ich die doch recht stark befahrene Postheide entlang. Nix mit Natur. Nur viele Autos. Also wieder zurück. Einmal die große Runde um das Naturreservat.D72_5108

Mit dem kleinen Objektiv bekam ich die auf dem Teich paddelnden Enten und Gänse nur mäßig gut auf’s Bild. Deshalb mussten zunächst andere Frühlingsboten für ein Foto herhalten.

Aber nachdem ich auf der anderen Seite des Areals angekommen war, drehte ich das große Objektiv an die Kamera. Denn um mich herum zwitscherte und raschelte es überall. Kleiber, Buchfink, Kohlmeise. Alle waren eifrig damit beschäftigt, das andere Geschlecht auf sich aufmerksam zu machen. Frühling halt.

Und dann weckte ein etwas größerer, bunterer Vogel meine Aufmerksamkeit. Ein Buntspecht. Doch immer wenn er ein schönes Motiv abgab, versteckte er sich hinter vielen Sträuchern mit vielen kleinen Ästen. Schwierig da den richtigen Moment zu erwischen. Zumal ich ohne Stativ unterwegs war und das Licht auch nicht gerade hilfreich war. Die Sonne versteckte sich immer wieder hinter ein paar Wolken. Letztendlich ist mir aber dann doch noch dieses eine recht brauchbare Foto gelungen.

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Insgesamt war die Ausbeute aufgrund von Licht und fehlendem Stativ bis hier hin eher mau. Also wieder zurück zum Auto. Und als ich gerade meine Sachen wieder einpacken wollte, sah ich einen anderen Hobbyfotografen am Teich stehen.

Mit seiner riesigen Ausrüstung – Nikon D500 und AF-S Nikkor 600mm  1:4E – hatte er etwas interessantes entdeckt. In den Uferböschungen um den großen Teich saß ein Nutria, eine große Biberratte, und putzte sich den Pelz. Gleich daneben saßen Reiher, Graugans und Stockente, sodass ich beschloss, noch ein wenig zu bleiben. Auch die Sonne schaffte es ein bisschen zwischen den Wolken durchzuscheinen. So gelang mir sogar noch die ein oder andere freihändig geschossene Aufnahme.

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Irgendwann zwang mich mein Hunger zum Aufbruch. Aber das Gebiet Rieselfelder in Windel war ein schöner Ausflug in die Natur und meine erste Erfahrung in Sachen Naturfotografie. Von hier aus kann es damit weitergehen. Den Tipp für das größte private Naturschutzprojekt im Großraum Bielefeld in Windelsbleiche habe ich übrigens aus dem Naturfotografie Blog von Timo. Danke dafür.

Von meinen rund 150 geschossenen Fotos, haben es gerade mal 30 ins Album geschafft. Wie gesagt, schlechtes Licht, eine zittrige Hand und überhaupt das erste Mal mit dieser Ausrüstung im Gelände. Da ist also noch viel Luft nach oben. Noch dazu fehlen mir die nötigen Instrumente zum Bearbeiten von Fotos. So habe ich die jpeg-Dateien dem automatischen Google Photos Filter überlassen und noch dazu größtenteils am Smartphone bearbeitet.

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