Terenten 2017

Dieses Jahr hatten wir zum ersten Mal nicht ganz so viel Glück mit dem Wetter. Trotzdem gab es wieder eine Menge zu sehen und zu erleben. So genossen wir die Sonne im Schnee und trafen auf einen Astronauten im Nebel. Außerdem hatte unser Hotel aufgerüstet. Auf der neu entstandenen 4. Etage gibt es jetzt einen Pool. Schwimmen vor herrlicher Kulisse.

Tag 1: Regen, schlechte Sicht, Astjoch

Der erste Tag ist traditionell der Tag zum Einwandern. Die Gruppe geht eine leichte Tour gemeinsam. Das dient zur Akklimatisierung und gibt einem die Gelegenheit seine Ausrüstung zu checken und zu optimieren. Bei Regen gingen wir los. Bei Regen kamen wir an. Und im Regen gingen wir wieder zurück. Regenausrüstung check!

Tag 2: kein Regen, Kaiserschmarrn, Kaser Alm

Da die Wetteraussichten für den zweiten Tag sehr unbeständig waren, fuhren wir nur ein paar Berge weiter. Die Tour war wenig herausfordernd, hatte aber ihren eigenen Charme. Auf einer sehr kleinen Hütte, in einer sehr kleinen Küche bruzelte uns der Hüttenwirt einen leckeren Kaiserschmarrn. Ein uriges Hüttenerlebnis.

Tag 3: Regen und Schnee, Gipfel, Birnlückenhütte

Als wir losgingen, fieselte es nur ein wenig. Aber aus dem Fieselregen wurde richtiger Regen und so kamen wir ziemlich durchnässt an der Kehrer Alm an. Nach kurzer Lagebesprechung war es für eine kleine Gruppe dennoch klar, wir gehen weiter. Unser Bergführer versprach ein tolles Erlebnis. Und er sollte Recht behalten. Je höher wir kamen, desto mehr ging der Regen in Schnee über. Bis wir schließlich in gut 20 Zentimeter Neuschnee Richtung Birnlückenhütte stapften.

Nachdem wir wieder halbwegs trocken waren und uns etwas gestärkt hatten, traten wir den Rückweg an. Die Stimmung war großartig und eine Schneeballschlacht obligatorisch. Am Ende waren wir uns einig, hätte man uns vorher gesagt, dass wir nass durch den Schnee wandern würden, hätten wir vielleicht abgelehnt. Aber das wäre ein fataler Fehler gewesen!

Tag 4: Sonne und Schnee, weite Sicht, Col Raiser

In ganz Südtirol hatte es geschneit. Auch in den Dolomiten. Aber dort sollte das Wetter heute immerhin ein bisschen mitspielen. Und so kam es, dass wir im schönsten Sonnenschein durch den Schnee stapften. Die Belohnung dafür gab es dann am Gipfelkreuz. Ein herrlicher Blick Richtung Alpenhauptkamm.

Tag 5: Nebel, Astronaut, von Pederü nach Capanna Alpina

Die heutige Tour bedurfte einer etwas genaueren Planung, denn wir wollten eine Querung machen. Dafür mussten Autos an beiden Enden der Strecke bereit stehen. So fuhr eine Gruppe zur Pederü Alm und eine andere zur Capanna Alpina. In der Mitte und in tiefstem Nebel trafen wir uns dann zur Übergabe der Autoschlüssel. Experiment geglückt.

Auch wenn der Nebel die Aussicht auf die umgebenden Gipfel verwehrte, gab es einiges zu sehen. Plötzlich stand auf einer kleinen Anhöhe ein Astronaut. Es war eine Skulptur aus Holz vom Künstler Fabian De Martin. Was genau er damit sagen wollte, habe ich mir nicht angeschaut. Aber ein Selfie mit dem „Astronaut im Nebel“ war trotzdem drin.

Tag 6: eisiger Sonnenschein, Teufelsstein, Pertinger Alm

Am letzten Tag spielte das Wetter dann wieder mit. Es war zwar eisigkalt, dafür aber sonnig. Ideales Wanderwetter. Die heutige Tour sind wir bereits vor 2 Jahren gewandert. Damals allerdings im Nebel. Dieses Jahr konnten wir die tolle Aussicht genießen. Und leckere Kasnocken mit Kraut.

Fazit:

Am Ende war es wie immer ein wunderschöner Wanderurlaub in Südtirol. Das Essen im Hotel hatte ein gewohnt hohes Niveau. Die Wandertouren wurden von unseren Berg- und Wanderführern gut gewählt. Und die Gruppe war ausgelassen und kam wunderbar miteinander klar. Es gibt also keinen Grund nächstes Jahr nicht wieder nach Südtirol zu fahren.

2 Kommentare zu „Terenten 2017

  1. Berge sind schön! War ich früher mit Alex auch oft, Dorf Tirol, Grainau, Egg am Faaker See … Aber unser Jüngster redet in einer Tour davon, wieder nach Kroatien zu wollen – und ich glaube, ich beuge mich 😉

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  2. Kroatien muss auch sehr schön sein. Da wollte ich als Kind schon immer hin, als es noch Jugoslawien war. Wer weiß, irgendwann…

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